Anwendungsbereiche

Das von mastap entwickelte Prüf- und Messverfahren gibt eine wissenschaftlich verlässliche und validierte Aussage über die Standsicherheit von Mastsystemen mit Angaben zum nächsten Inspektionsintervall.

Der Standsicherheitsnachweis besteht aus Nachweisen der:

Tragsicherheit bezieht sich auf den Mast (Grenzzustand der Tragfähigkeit) und Lagesicherheit bezieht sich auf die Gründung.

In der DIN 18800-1 ist Standsicherheit als Oberbegriff für die Trag- und Lagesicherheit definiert.

Ein Standsicherheitsnachweis ist vor Errichtung jedes Bauwerkes zu erbringen, Demgegenüber ist nach einer gewissen Standzeit bzw. einem gewissen Inspektionsintervall die Standsicherheitsprüfung mit dem Ziel zu erbringen,  nachzuweisen, dass die Standsicherheit noch immer gegeben ist.

Die ermittelte Standsicherheitsqualität bestimmt automatisch das neue Inspektionsintervall.

Das mastap-Verfahren berücksichtigt die vorgenannten Kriterien nach DIN 18800-1 und berechnet zunächst den optimalen statischen Zustand des zu untersuchenden Mastes mit all seinen Anbauteilen und den jeweils unterschiedlichen Umgebungsstrukturen.

Auf dieser Grundlage wird die jeweilige optimale Eigenfrequenz des jeweiligen Mastes berechnet. Die Messung mit dem mastap-System ergibt die tatsächliche Eigenfrequenz des Mastes. Aus der Abweichung der berechneten und der gemessenen Eigenfrequenz wird der jeweilige Schädigungsgrad des Mastes ermittelt.

Die Beurteilung der Standsicherheit wird durch einen iterativen statischen Vergleich unterschiedlicher Schadensbilder vorgenommen, bis die gemessene Eigenfrequenz mit der berechneten Eigenfrequenz nahezu zur Deckung gelangt.

Damit ist der Schädigungsgrad des gesamten Mastsystems beurteilt und kann oberirdischen wie auch unterirdischen Schäden zugeordnet werden.

Weitere Details hierzu erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Nachweis der Standsicherheit durch Berücksichtigung einschlägiger Normen:

Nachgewiesen werden im mastap-Verfahren der Grenzzustand der Tragfähigkeit gemäß den Anforderungen aus den jeweils zu berücksichtigen Bemessungsnormen (insbesondere der DIN EN 40 für Beleuchtungsmaste sowie der DIN EN 50423 für Freileitungen.

Solche Überprüfungen sind Ergänzungen der Prüfung und Überwachung von Mastsystemen gemäß DIN 1076. Die Prüfung und Überwachung von Mastsystem in Anlehnung an DIN 1076 hat den Zweck, etwa eingetretene Mängel und Schäden rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und die zuständigen Stellen dadurch in die Lage zu versetzen, Maßnahmen zu ergreifen bevor größerer Schaden eintritt oder die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wird.

Normen mit Anforderungen zur Standsicherheit:

DIN 1052-10 keyboard_arrow_right

Herstellung und Ausführung von Holzbauwerken – Teil 10: Ergänzende Bestimmungen

DIN 1076 keyboard_arrow_right

Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wegen – Überwachung und Prüfung

DIN EN 1995-1-1 keyboard_arrow_right

Eurocode 5: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten – Teil 1-1: Allgemeines – Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau

DIN EN 12509 keyboard_arrow_right

Holzmaste für Freileitungen – Prüfverfahren – Bestimmung des Elastizitätsmoduls, der Biegefestigkeit, der Rohdichte und des Feuchtegehaltes (zurückgezogene Norm ersetzt durch DIN EN 14229)

DIN EN 14229 keyboard_arrow_right

Holzbauwerke – Holzmaste für Freileitungen

DIN EN 40-3-3 keyboard_arrow_right

Lichtmaste – Teil 3-3: Bemessung und Nachweis – Rechnerischer Nachweis

DIN 18800-1 keyboard_arrow_right

Stahlbauten – Teil 1: Bemessung und Konstruiktion

DIN EN 1993-3-1 keyboard_arrow_right

Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 3-1: Türme, Maste und Schornsteine – Türme und Maste

DIN EN 1993-3-1/NA keyboard_arrow_right

Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 3-1: Türme, Maste und Schornsteine – Türme und Maste; National festgelegte Parameter

DIN EN 1993-3-2 keyboard_arrow_right

Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 3-1: Türme, Maste und Schornsteine – Schornsteine

DIN EN 1993-3-2/NA keyboard_arrow_right

Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 3-1: Türme, Maste und Schornsteine – Schornsteine; National festgelegte Parameter

DIN 4131 keyboard_arrow_right

Antennentragwerke aus Stahl

DIN EN 50423-3-4 keyboard_arrow_right

Freileitungen über AC 1 kV bis einschließlich AC 45 kV – Teil 3-4: Nationale Normative Festlegungen (VDE 0210-10 bis -12)

FFN Holzmaste – imprägniert keyboard_arrow_right

Imprägnierte Holzmaste – Technischer Hinweis, Regelwerk VDE, VDE Druckschriften

VDEW TB Holzmaste keyboard_arrow_right

Technische Bedingungen für die Herstellung und Lieferung von Leitungsmasten aus Holz für Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU); TB Holzmaste, Regelwerk VDEW-S, VDEW-Schriften

Normen für Lastannahmen:

DIN 1055-4 keyboard_arrow_right

Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 4 Windlasten, Normenausschuss Bauwesen (NABau) im DIN (zurückgezogene Norm, ersetzt durch DIN EN 1991-1-4 und DIN EN 1991-1-4/NA)

DIN 1055-100 keyboard_arrow_right

Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 100 Grundlagen der Tragwerksplanung, Sicherheitskonzept und Bemessungsregeln, Normenausschuss Bauwesen (NABau) im DIN

DIN EN 1990 keyboard_arrow_right

Eurocode: Grundlagen der Tragwerksplanung

DIN EN 1990/NA keyboard_arrow_right

Eurocode: Nationaler Anhang - Grundlagen der Tragwerksplanung; National festgelegte Parameter

DIN EN 1991-1-4 keyboard_arrow_right

Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-4: Allgemeine Einwirkungen - Windlasten

DIN EN 1991-1-4/NA keyboard_arrow_right

Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-4: Allgemeine Einwirkungen – Windlasten; Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter

DIN EN 40-3-1 keyboard_arrow_right

Lichtmaste – Teil 3-1: Bemessung und Nachweis – Charakteristische Werte der Lasten (Nachfolger von DIN EN 40-3-1:2002)

DIN EN 50423-3-4 keyboard_arrow_right

Freileitungen über AC 1 kV bis einschließlich AC 45 kV – Teil 3-4: Nationale Normative Festlegungen (VDE 0210-10 bis -12)

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